Samstag, 18. Oktober 2008
Buchmesseblogs
Aus der Vielfalt temporärer Weblogs
Will man die Frankfurter Buchmesse mitverfolgen, weilt aber gerade nicht in dieser Stadt oder hat per se ein Unwohlsein-Gefühl großen Menschenmassen gegenüber, für den finden sich mit Buchmesseblogs eine Alternative zum realen Besuch. Zu Anfang wurde innerhalb von Blogs über die Buchmesse als normales Ereignis berichtet. Wie einjedes Erlebnis, welches einem im Alltag widerfahren kann, dass dann seinen Weg in das Blog finden. Bei jährlich, wiederholenden Berichten wurde vielleicht gar ein eigenes Thema bzw. Topic im Blog daraus. Irgendwann gab es dann eigene Buchmesseblogs. Diese sind für ca. 10 Tage mit Leben erfüllt und dann kehrt wieder Ruhe ein in die digitale Buchmesseberichterstattung.
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"Ich blogge, also bin ich", so einfach könnte es sein. Doch bei dem Forum "Ich" der
Man hofft ja immer im Vorhinein, dass Tagungen tatsächlich so interessant sind, wie sie sich vom Programm her anhören.
Die Idee ist so ganz neu ja nicht: Schreibaufrufe, einen Tag festzuhalten, gab es immer wieder mal. Relativ viel Medienaufmerksamkeit bekam letztes Jahr der Aufruf "
Wenn Zeitungen über Weblogs berichten, steht dort oft, Weblogs seien Internettagebücher. Eine für mich wichtige Frage ist, wird diese Formulierung aus einer gewissen Hilflosigkeit heraus gewählt, das neue technische Format zu beschreiben oder geschieht das mit Absicht, indem man das vermeintlich Laienhafte, Unprofessionelle betont. Noch haben Blogs hierzulande nicht die großen Öffentlichkeiten, wie in den USA, noch wird der Wahlkampf hier nicht ebenso im Internet geführt, wie in Frankreich. Aber etwas ist im Wandel.




