Jeder Tag ein "ICH"

Ausstellungseröffnung im Museum für Kommunikation Berlin

TB_eroeffnung_b10_klBeim letzten Rundgang durch die Ausstellung entdecke ich noch eine Vitrine, die zugeschraubt werden muss. Die letzten PCs fahre ich per Hand hoch: Jetzt können die Besucher kommen. Im Haus sind sie schon, sie sitzen bereits unten im Lichthof des Museums. Die Museumsdirektorin ist schon bei der Begrüßung. Dort müsste ich jetzt ebenfalls sitzen, also schnell hinunter und unauffällig in die erste Reihe huschen. Nach der Rede von Christiane Holm folgt die Lesung von Manfred Krug. Bei seiner Zugabe fällt die Spannung von mir ab. Freude über die Eröffnung überkommt mich.
Knapp 400 Leute sind gekommen, die einen trinken noch Wein im Lichthof, andere sind schon oben in der Ausstellung. Unter die Leute mischen, schauen wer da ist, was geredet wird. Gleichzeitig Wehmut: die letzte Eröffnung. Berlin ist die letzte Station. In spätestens 6 Monaten sind wir wieder da: Zum Abbau. Bis dahin ist die Ausstellung in die Hände der Berliner gelegt. Seid nett zu Ihr!
19. März 2009: Ausstellungseröffnung im MfK Berlin
Die Museumsdirektorin Dr. Lieselotte Kugler begrüßt

19. März 2009: Ausstellungseröffnung im MfK Berlin
Die Ausstellungskuratorin Dr. Christiane Holm gibt eine Einführung in die Ausstellung

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19. März 2009: Ausstellungseröffnung im MfK Berlin
Manfred Krug liest aus seinem DDR-Ausreise Tagebuch "Abgehauen"

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Manfred Krug signiert sein Tagebuch "Abgehauen"

19. März 2009: Ausstellungseröffnung im MfK Berlin
Die Besucher orientieren sich in den Ausstellungsräumen

19. März 2009: Ausstellungseröffnung im MfK Berlin
Vor den Vitrinen mit den Tagebuch-Lebenswerken aus dem Deutschen Tagebucharchiv

19. März 2009: Ausstellungseröffnung im MfK Berlin
Ein Blick auf die Fotografien von Dietmar Riemann, der ebenfalls ein DDR-Ausreise-Tagebuch geführt hat.

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