Hallo Berlin

Beginn des Ausstellungsaufbaus

mkb_aufbau1Es gibt viele gute Gründe nach Berlin zu fahren. Wir kommen zum Aufbau unserer Ausstellung. Draußen an der Fassade des Museums für Kommunikation hängt schon ein Ausstellungsbanner, drinnen warten die Möbel, um mit Exponaten bestückt zu werden. In den Räumen begutachten wir das Ergebnis. Wie wirkt die Ausstellung hier? Noch wirkt sie fremd, unfertig - was sie ja auch noch ist. Doch das ist nicht alles.
Beim Aufbau der Ausstellung ist letztlich die Setzung des Lichts der entscheidende Faktor. Im Hellen besteht noch ein Ungleichgewicht zwischen Architektur und Raum. Wenn erstmal alles bestückt ist und alles eingeleuchtet, dann beginnen die Bücher regelrecht zu schweben. Der Raum ist dunkel, Wände und Decken treten in den Hintergrund. Doch bis dahin liegt noch das Auspacken vor uns, das Exponate verteilen, positionieren und Vitrinen putzen, Vitrinen putzen, Vitrinen putzen...
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4 Kommentare

Jens meinte am 12. März 2009 um 14:00

Es ist bestimmt nicht einfach so einen Raum wirklich so herzurichten, dass alles perfekt ist. Vor allem finde ich es sehr schlimm, wenn die Leute dann immer ihre Finger in die sauberen Vitrinen drücken. Die hat man stundenlang geputzt und dann wenn man aufmacht und die ersten Leute rein dürfen, dann dauert es keine zwei Minuten und schon ist es vorbei. Die Scheiben werden angrabbelt und schon sind die Fingerabdrücke drauf. Das mit dem Licht ist auch ein sehr großes Problem das kann ich bis heute noch nicht ich lasse das immer machen.
AndreasP meinte am 13. März 2009 um 20:23

Wenn mir einer verspricht, dass die Ausstellung zu bestimmten Zeiten so aussieht wie auf den Bildern hier, nämlich hell und einladend, dann schau ich sie mir glatt nochmal an. An die beklemmende Geisterbahn in Nürnberg habe ich auch im Nachhinein nur äußerst unangenehme Erinnerung (im Gegensatz zu den sehr interessanten Exponaten).
Tine Nowak meinte am 13. März 2009 um 23:24

Ich kann den Eindruck durchaus nachempfinden, auch wenn ich ihn nicht teile. Bei dem Licht, wie auf den Bildern, könnte man nur leider die Bücher bzw. die Papierexponate nicht ausstellen.
Dorothea meinte am 15. März 2009 um 13:48

Ich finde es viel schöner, wenn es nicht so hell und grell ist. Ich sehe so alte Bücher und so alte Bilder gerne an, wenn das Licht etwas gedämpfter ist. Natürlich sollte es nicht so dunkel sein, dass ich gar nichts erkennen kann, aber etwas gedämpftes Licht, dann diese alten Gegenstände das gibt doch auch eine ganz schöne Stimmung oder nicht? Gefällt euch das denn gar nicht? Warum muss es denn immer so hell sein? Wir können doch auch einmal mit etwas weniger Licht auskommen. Schont auch die Umwelt wenn wir nicht so viel Strom verbrauchen.