Mittwoch, 15. Oktober 2008
Einblick
Presserundgang in Nürnberg
Als ich um kurz vor 11 Uhr in den Ausstellungsraum trete, steht Mitten im Eingangsbereich ein Tisch. Die Nürnberger Pressereferentin begrüßt mich, vor ihr liegt ein Stapel mit Katalogen und Pressetexten. Noch ist kein Journalist da. Im hinteren Raum treffe ich auf Dr. Christiane Holm und Eva Bös. Die Kuratorinnen sind zumindest alle da - schon einmal ein gutes Zeichen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag.Eva Bös und ich müssen zu einem Radiointerview. Der Museumsdirektor Dr. Kley startet mit Christiane Holm zusammen schon einmal das Pressegespräch. Plötzlich (vor 5 Minuten war noch keiner da) sind da lauter Leute im ersten Raum. Wir gehen nach ganz hinten, wo es leise ist. Werden dort zur Ausstellung befragt, zu Internet-Tagebüchern und dann nochmal explizit zu den Goebbels-Tagebüchern. Und während man ins Mikrofon redet, rasen mahnende Gedanken durch den Kopf: langsam und deutlich reden, keine zu langen Sätze, Atempausen lassen, damit es potentille Stellen zum Schneiden gibt. Je länger man was erzählt, umso mehr leert sich der Kopf. Man redet viel zu lang, nuschelt Sätze aneinander. Viel Spaß beim Zusammenschneiden!

Dann schließen wir uns dem Pressegespräch an und starten in den Presserundgang. Es geht zu den Lebenswerken und den Temporären Tagebüchern, zu der Tagebuchgeschichte von Anke und Hans Gröner. Wie jedes Mal, wenn ich die Geschichte von den Holzblöcken erzähle, merke ich, wie stark Zuhörer darauf reagieren. Dann geht es rüber zu den Vitrinen der Machart, zur Tagebuchgeschichte von Andrea Diener, zu den Zigarettenpapieren von Fritz Solmitz. Zum Schluss noch Goethe und Lou Andreas Salomé.

Nach dem gemeinsamen Rundgang kommen einzelne Journalisten. Ich werde zu Blogs befragt: Seit wann, wieviel, wer, wer nicht, was hat sich geändert. Dann noch einmal das Ganze fürs Radio. Irgdwann wird es leerer. Wir gehen ins Museumsbistro essen. Pasta mit Kürbis, ein Kaffee und dann wieder hoch in den dritten Stock. Ein Irrweg durch das Museum. Ich laufe den Weg schon blind. Doch wer noch nie da war, hat unsere Ausstellung zu suchen.

Jetzt noch zwei Stunden Führung mit Museumspädagogen vom Kultupädagogischen Zentrum Nürnberg. Um 16 Uhr habe ich Kopfschmerzen. Kurzes Verschnaufen am fremden PC, in einem fremden Büro. Noch zwei Stunden bis zur Eröffnung. Vorfreude auf die Kürbissuppe beim Buffet nach der Eröffnungsreden. Mein Part ist für heute getan...

Dann schließen wir uns dem Pressegespräch an und starten in den Presserundgang. Es geht zu den Lebenswerken und den Temporären Tagebüchern, zu der Tagebuchgeschichte von Anke und Hans Gröner. Wie jedes Mal, wenn ich die Geschichte von den Holzblöcken erzähle, merke ich, wie stark Zuhörer darauf reagieren. Dann geht es rüber zu den Vitrinen der Machart, zur Tagebuchgeschichte von Andrea Diener, zu den Zigarettenpapieren von Fritz Solmitz. Zum Schluss noch Goethe und Lou Andreas Salomé.

Nach dem gemeinsamen Rundgang kommen einzelne Journalisten. Ich werde zu Blogs befragt: Seit wann, wieviel, wer, wer nicht, was hat sich geändert. Dann noch einmal das Ganze fürs Radio. Irgdwann wird es leerer. Wir gehen ins Museumsbistro essen. Pasta mit Kürbis, ein Kaffee und dann wieder hoch in den dritten Stock. Ein Irrweg durch das Museum. Ich laufe den Weg schon blind. Doch wer noch nie da war, hat unsere Ausstellung zu suchen.

Jetzt noch zwei Stunden Führung mit Museumspädagogen vom Kultupädagogischen Zentrum Nürnberg. Um 16 Uhr habe ich Kopfschmerzen. Kurzes Verschnaufen am fremden PC, in einem fremden Büro. Noch zwei Stunden bis zur Eröffnung. Vorfreude auf die Kürbissuppe beim Buffet nach der Eröffnungsreden. Mein Part ist für heute getan...







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