Warten auf Kafka

Vom Ankommen und Einrichten

kafka1Gestern kam per Flugzeug und mit einem Kurier aus Oxford eines von Franz Kafkas Quartheften im Museum an. Die Papierrestauratorin und ich begrüßten den Kurier, in seinem kleinen gelben Koffer sein Schatz, und alle zusammen brachten wir diesen in das Große Magazin, wo der Koffer eingeschlossen wurde. Dann begutachtete der Kurier den Ausstellungsraum und die Vitrine und ich führte ihn noch durch die Ausstellung. Erst am nächsten Tag - also heute - sollte das Kafka-Heft in die Vitrine überführt werden.
1. März 2007: Kafka kommt an!
Am Samstag morgen öffnet der Kurier dann den zuvor verplompten Koffer.

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In dem Koffer findet sich ein Umschlag, in dem Umschlag das Quartheft.

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Die Papierrestauratorin dokumentiert den Zustand mit Fotos. Das Objekt ist fragil, am Umschlag befindet sich ein älterer Papierschaden.

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Besondere Seiten werden fotografiert. Auf dieser Seite liegt eine Fotografie bei.

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Der Kurier hat das Buch auf die Buchwiege gelegt.

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Dann schägt er die von uns gewünschte Seite auf und fixiert sie mit einem durchsichtigen Bändchen.

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Christiane Holm mißt die Vitrine aus, das Buch soll mittig sitzen.

1. März 2008: Arbeit an der Kafka-Vitrine
Einer der Ausstellungsarchitekten und Christiane Holm stülpen den Vitrinendeckel auf den Vitrinenkörper.

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Während ein Schreiner und Christiane Holm die Vitrine verschrauben, beobachten der Ausstellungsarchitekt und der Kurier aus Oxford das Geschehen.

1 Kommentar

gaga meinte am 01. März 2008 um 20:10

Diese Behutsamkeit.