Montag, 25. Februar 2008
Empfangschefin
Die Papierrestauratorin nimmt besonders empfindliche Exponate in Empfang
Noch anderthalb Wochen bis zum Ausstellungsbeginn und langsam treffen bei uns auch die VIPs ein. Clara Schumann, und Walter Kempowski sind schon da, und weitere aufregende Gäste haben sich für diese Woche schon angekündigt. Das heißt natürlich, ihre Tagbücher sollen im Laufe der Woche eintreffen. Doch bevor diese in der Ausstellung zu sehen sind, müssen sie zunächst kontrolliert, protokolliert und vermessen werden.Wenn eine solche diaristische Persönlichkeit bei uns eintrifft, dann gehen sie zunächst durch die Hände von Restauratorin Vera Gunder, die heute ihre Arbeit aufgenommen hat. Ihre Aufgabe ist es zunächst, in einem Zustandsprotokoll festzuhalten in welcher Verfassung die Bücher angekommen sind. Jeder Makel muss festgehalten werden. Wo ein Exponat schon beschädigt ist, ist besondere Vorsicht angebracht. Eine geknickte Ecke am Tagebuch von Richard Bühle z.B. kann sich bei unsachgemäßer Handhabung schnell in einen größeren Schaden verwandeln. Immerhin ist das Exponat schon über 140 Jahre alt.

Noch größere Vorsicht ist allerdings beim Umgang mit dem Blumebuch von Clara Schumann angebracht, einem der eindrucksvollsten Stücke unserer Ausstellung. Denn nur allzu leicht könnten die über anderthalb Jahrhunderte alten getrockneten Blumen im Tagebuch der Piano-Virtuosin beschädigt werden. Ist der Zustand erst einmal notiert, muss das Buch vermessen werden, damit dann passende Buchstützen angefertigt werden können, auf denen die Bücher später in den Vitrinen ruhen werden. Das dient nicht nur der Optik – die Bücher über längere Zeit ganz aufgeschlagen zu lassen, könnte den Buchrücken beschädigen.

Noch größere Vorsicht ist allerdings beim Umgang mit dem Blumebuch von Clara Schumann angebracht, einem der eindrucksvollsten Stücke unserer Ausstellung. Denn nur allzu leicht könnten die über anderthalb Jahrhunderte alten getrockneten Blumen im Tagebuch der Piano-Virtuosin beschädigt werden. Ist der Zustand erst einmal notiert, muss das Buch vermessen werden, damit dann passende Buchstützen angefertigt werden können, auf denen die Bücher später in den Vitrinen ruhen werden. Das dient nicht nur der Optik – die Bücher über längere Zeit ganz aufgeschlagen zu lassen, könnte den Buchrücken beschädigen.











