Die Post ist da

Erstes Exponat eingetroffen

hug1Gestern kam ich nach der Besprechung mit den Architekten an meinen Arbeitsplatz und dort lag schon eine Überraschung bereit, die der Museumsbibliothekar in meiner Abwesenheit für mich hinterlegt hatte: das "Tagebuch eines halbwüchsigen Mädchens", in der dritten Auflage von 1922. Ein Ankauf aus dem Antiquariat. Das Papier mit gelber Patina und es duftet nach Geschichten. Nun liegt es sorgsam verwahrt im Schrank und wartet auf Gesellschaft.

3 Kommentare

AndreasP meinte am 11. Juli 2007 um 23:19

Aber obacht: Das ist das später überarbeitete eigene Tagebuch der Autorin selbst (einer Psychoanalytikerin). Siehe http://www.onb.ac.at/ariadne/vfb/bio_hug-hellmuth.htm

Mit US-Proxy kann man das Buch übrigens unter http://books.google.de/books?id=tSYNAAAAIAAJ auch online lesen. Wie das funktioniert, steht hier: http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:GBSUS
Tine Nowak meinte am 12. Juli 2007 um 08:44

"International bekannt wurde H.-H. mit der Publikation des „Tagebuch(s) eines halbwüchsigen Mädchens von 11-14,5 Jahren“, das 1919 anonym in erster Auflage, 1921 in dritter Auflage, jetzt als „herausgegeben von Hermine Hug-Hellmuth“ erschien."

Und weil wir uns genau für diese Wendung interessieren, haben wir das Buch der dritten Auflage angekauft. Die ganze Geschichte um Hermine Hug-Hellmuth ist auch weiterhin höchst dramatisch.
AndreasP meinte am 12. Juli 2007 um 10:31

Ja, das stimmt. Schade, dass es im Internet recht wenig darüber zu lesen gibt - nicht mal einen Wikipedia-Artikel zur Autorin gibt es. :-(